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Technische Informationen

Das kalorimetrische Prinzip

Das Verfahren basiert auf den physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Wärmeleitung und des Wärmetransports in Flüssigkeiten und Gasen. Ein Körper höherer Temperatur gibt an seine Umgebung Energie in Form von Wärme ab. Die Höhe der Energieabgabe ist abhängig von der Temperaturdifferenz und dem Massefluss. Bei FlowVision wird diese Gesetzmäßigkeit durch zwei Verfahren zur Massestrommessung bei den Strömungswächtern SW und FS bzw. den Strömungs- und Durchflussmessern Typ FC01 und FC03 genutzt.

CP-Verfahren (Constant Power): Typ SW und FS

Beim CP-Verfahren wird ein Heizwiderstand mit konstanter Heizleistung versorgt. In Abhängigkeit von der durch den Massefluss abtransportierten Wärmemenge stellt sich eine Übertemperatur am Heizwiderstand gegenüber der umgebenden Mediumstemperatur ein. Diese Übertemperatur stellt ein Maß für den Massestrom dar.

CTD-Verfahren (Constant Temperature Difference): Typ FC01

Bei diesem Verfahren wird mit Hilfe eines Temperaturregelkreises ein Widerstand um eine bestimmte Temperaturdifferenz über die Mediumstemperatur konstant erwärmt. Die dazu benötigte Heizleistung ist abhängig vom Massefluss. Sie stellt somit ein Maß für den Massestrom dar.

Montagehinweis für Durchflussmesser

Bei Flüssigkeiten ist der Einbauort des Messkopfes wie folgt zu wählen:

  • wenn möglich in Steigleitungen einbauen.
  • beim Einbau in waagrechte Leitungen, Messkopf von unten montieren.
  • Messkopf nur in gerade Leitungen einbauen und – um Strömungsturbulenzen an den Messfühlern zu vermeiden – ausreichend Abstand zu Querschnittsänderungen und Rohrbögen einhalten.
  • um evtl. Funktionsstörungen auszuschließen, sind energiereiche induktive, kapazitive oder hochfrequente Einstreuungen zu vermeiden.
  • Die Oberfläche des Schaftendes darf nicht in die innere Rohrwand zurückgesetzt sein. Vorzugsweise ist beim CST-Messkopf ein leichtes Überstehen (ca. 1-2 mm) des Schaftende über die Rohrinnenwand, zur Rohrmitte hin, anzustreben.
  • Bei Durchflussmessern ist die Strömungsrichtung mit einem Pfeil auf dem Gehäuse angegeben.
  • Bei Gasen ist die Einbaulage bei senkrechten und waagerechten Leitungen beliebig, es ist nur darauf zu achten, dass die Messfühler nebeneinander und nicht hintereinander im Rohr liegen.

Montagehinweis für Strömungswächter

Bei Flüssigkeiten ist der Einbauort des Messkopfes wie folgt zu wählen:

  • wenn möglich in Steigleitungen einbauen.
  • beim Einbau in waagrechte Leitungen, Messkopf von unten montieren.
  • Messkopf nur in gerade Leitungen einbauen und – um Strömungsturbulenzen an den Messfühlern zu vermeiden – ausreichend Abstand zu Querschnittsänderungen und Rohrbögen einhalten.
  • um evtl. Funktionsstörungen auszuschließen, sind energiereiche induktive, kapazitive oder hochfrequente Einstreuungen zu vermeiden.
  • Die Oberfläche des Schaftendes darf nicht in die innere Rohrwand zurückgesetzt sein. Vorzugsweise ist beim CST-Messkopf ein leichtes Überstehen (ca. 1-2 mm) des Schaftende über die Rohrinnenwand, zur Rohrmitte hin, anzustreben.
  • Bei Strömungswächtern mit integriertem Messkopf (SFW120-E, SLW120-E, SW201-MKEF…) ist die Strömungsrichtung mit einem Pfeil auf dem Gehäuse angegeben.
  • Bei Gasen ist die Einbaulage bei senkrechten und waagerechten Leitungen beliebig, es ist nur darauf zu achten, dass die Messfühler nebeneinander und nicht hintereinander im Rohr liegen.